Interview mit dem Projektleiter für Digitalisierung der Berlinischen Galerie

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Herr Fassbender, Kurator für Bildende Kunst der Berlinischen Galerie und Projektleiter für den Bereich Digitalisierung erläutert, warum RENCAY die Ausschreibung für das Digitalisierungsprojekt „MUDISA“ gewonnen hat und wie sich die Scansoftware „Renview“ im Alltag bewährt.

Rencay:

Was hat sie zum Kauf einer Rencay Scanlösung bewogen?

Herr Fassbender:

Die Scanlösung wurde im Rahmen des EFRE-finanzierten Digitalisierungsprojektes MUDISA der Berlinischen Galerie 2013 als Komplettsystem (Scanback, Kamera, Reprosäule, Lampen, Software) erworben.

Für unsere Anforderungen bot Rencay im Rahmen der Ausschreibung qualitativ und finanziell die optimale Lösung.

Rencay:

Können sie uns kurz schildern, was die Ansprüche der Ausschreibung waren.

Herr Fassbender:

Die Anbieter mussten das vorgeschlagene System vor Ort installieren. Danach wurden live Probescans von unterschiedlichen Materialien des Digitalisierungsprojektes erstellt. Die

Ergebnisse wurden dann von einem professionellen Dienstleister analysiert und mit Scans des selben Materials verglichen, die dieser mit seinem hochwertigsten Scanner in bestmöglicher Qualität hergestellt hatte.

Die Ergebnisse des Rencay- Systems waren im Hinblick auf Auflösung, exakte Farbwiedergabe, Schärfe und detailreiche Wiedergabe von Licht und Schatten herausragend.

Auch in Bezug auf Mobilität, die in der Ausschreibung gefordert wurde, überzeugte das Rencay-System, da es leicht auf- und abzubauen ist und damit flexibel und vorteilhaft an unterschiedlichen Orten im Haus einsetzbar ist.

Rencay:

Wie hat sich die Rencay Lösung innerhalb des Projektes und über die Jahre bewährt?

Herr Fassbender:

Die Rencay Lösung hat sich sehr gut bewährt, wir sind äusserst zufrieden.

Mit dem Scanback und der dazugehörigen Ausstattung wie, Kamera, Reprotisch und Reprosäule, sowie Lampen, ist ein kontinuierliches und störungsfreies Arbeiten bei kurzer Scanzeit und hoher Stückzahl möglich.

Rencay:

Wie bewerten sie unser Scanprogramm „Renview“?

Herr Fassbender:

Die Voreinstellungen vor dem eigentlichen Scan sind absolut unkompliziert.

Renview hat eine übersichtliche und einfach zu bedienende Oberfläche. Es können dort Einstellungen wie Bild- und Dateigrösse, Auflösung und Scanprofil vorgenommen werden.

Die Ausleuchtungskorrektur und die Anzeige von Über- und Unterbelichtung ermöglichen auf einfachem Weg eine gleichmässige Ausleuchtung der Vorlage und des Hintergrunds. Über die Funktion „Flash Focus“ wird der zu scannende Bereich entsprechend der Vorlagengrösse markiert und mit dem Autofocus scharf gestellt. Diese Einstellungen lassen sich innerhalb kürzester Zeit vornehmen und können bei den nachfolgenden Scans beibehalten werden.

Ein schnelles und effektives Arbeiten ist dadurch gewährleistet.

Rencay:

Welche Vorlagen kommen innerhalb ihres Digitalisierungsprojektes zum Einsatz?

Herr Fassbender:

Vor allem werden Fotos, sowohl Prints als auch Negative, Archivmaterial wie Briefe, Notitzbücher, Manuskripte und Blätter aus der graphischen Sammlung digitalisiert.

Die Formate reichen vom Visitenkartenformat bis zum Plakat.

Ausnahmslos alle Formate ließen sich problemlos einscannen. Besonders hervorzuheben ist dabei , dass der Wechsel der Vorlagengrössen sehr schnell und zeitsparend möglich ist.

Zum Scannen der Negative wird mit der Durchlichteinheit gearbeitet. Auch dabei wurden sehr gute und zufriedenstellende Ergebnisse erzielt.

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