Rencay Feature Liste - Wichtige Produkteigenschaften erklärt

Die folgenden Produkteigenschaften ergeben sich aus der Rencay Technologie und sind daher zentrale Eigenschaften der Rencay Digitalisierungssysteme und der Rencay DiRECT Kamerasysteme.

Bildqualitätseigenschaften

Bildqualität bedeutet Detailwiedergabe/ kein Moiré/ Strukturwiedergabe

Unter Technologie sind die Besonderheiten der Rencay Technolgie erklärt. Neben der hohen Auflösung ist die saubere Wiedergabe von Details und Strukturen besonders wichtig. Besonders kritische Vorlagen, wie z.B. Vorlagen mit Druckraster oder auch Metalloberflächen, werden perfekt wieder gegeben.

⇨ saubere Farben und Farbverläufe (auch bei schwierigen Originalen)

⇨ feinste Details (auch Druckraster, Metalloberflächen etc.)

⇨ trueRGB48Bit als Standard (die Bildqualität stets im Griff)

⇨ immer die benötigte Auflösung (auch für sehr große Formate)

Das Bild links zeigt ein Detail einer Metallskulptur. Der Künstler meinte bisher: „…läßt sich nicht fotografieren…“.

Farbverbindlichkeit und Color Management

Ausschnitt aus einem Farbchart

Spektrum des sichtbaren Lichts – Color Matching Workflow: die aus verschiedenen Spektren bestehenden Farben werden möglichst genau in einen standardisierten RGB- Farbraum übertragen

In einen Color Management Workflow gehen – neben den Eigenschaften des Kamerasystems – auch die Eigenschaften des Lichtsystems und idealerweise Eigenschaften des Originals ein.

⇨ Für farbverbindliche Aufnahmen ist ein Color Management Workflow unverzichtbar.

Die Rencay Technologie bietet die ideale Ausgangsbasis für farbverbindliche Aufnahmen. Das Rencay Scanverfahren liefert nicht nur feinste Details sondern auch feinste Farbabstufungen. Bei den Komplettsystemen ist das Lichtsystem entsprechend auf das Gesamtsystem abgestimmt.

 

ICC Color Management Workflow

Die Color Management Software vergleicht die Aufnahme eines geeigneten Farbcharts mit den spectralen Daten des Farbcharts und rechnet daraus ein ICC Profil. Das ICC Profil wird später dazu verwendet, um die Aufnahme in einen definierten Farbraum zu konvertieren.

Für die richtige Auswahl des Farbcharts und der am besten geeigneten Profilierungssoftware beraten wir Sie gerne. Hierbei gehen wir von Ihrer Anwendung aus und berücksichtigen, ob die Scans als Master TIFF archiviert und den Qualitätsstandards der DFG (oder anderen Standards wie Metamorfoze oder FADGI) entsprechen sollen.

 

Color Matching Workflow

Dieser Workflow verwendet die bereitgestelleten technischen Daten des Aufnahmesystems (Beleuchtung und Aufnahmesystem), um die Aufnahme in einen definierten Farbraum zu konvertieren. Das Ergebnis kann weiter verbessert werden, indem der Benutzer eigenen Messungen der Originalfarben hinzufügt.

Dieser Workflow eignet sich besonders für Fine Art Anwendungen. Im Fine Art Bereich kommen häufig moderne Farben mit hoher Sättigung vor, die mit Hilfe des Color Matching Workflows am Besten in einen RGB- Zielfarbraum übertragen werden können.

Wir beraten Sie bei der Auswahl der Komponenten, die für den Color Matching Workflow in Verbindung mit Ihrer Anwendung benötigt werden.

Ausleuchtungskorrektur und Lichtführung

⇨ Gleichmäßige Ausleuchtung

Die Ausleuchtungskorrektur ist eine wichtige Funktion für perfekte Repros. In erster Linie wird Sie dazu verwendet, ungeleichmäßige Ausleuchtung auf Grund der Beleuchtung oder der Objektiveigenschaften zu korrigieren. So erhält man mit dieser einfachen Funktion vollständig gleichmäßig ausgeleuchtete Reproduktionen.

⇨ Strukturlicht

Die Lichtführung bestimmt die Hervorhebung von Strukturen. Diese kann durch manuellen Eingriff besonders fein erfolgen. In Verbindung mit der Lichtsteuerung läßt sich die Lichtsetzung einfach verändern, da Beleuchtungseinheiten separat geschaltet werden.

⇨ Freie Lichtführung

Gleichzeitig ermöglicht diese Funktion große Freiheiten bei der Lichtsetzung. Sollen Strukturen herausgearbeitet werden, kann das Original von einer Seite stärker beleuchtet werden. Die resultierenden ungleichmäßige Ausleuchtung korrigiert die Ausleuchtungskorrektur (siehe Bild links). Gleiches gilt für Texturen, Papierstrukturen, reflektierende Metalle, Goldlettern etc.

Renview Software

Die Ausleuchtungskorrektur ist vollständig in die Scansoftware integriert. Gewählte Ausschnitte werden berücksichtigt und die Korrekturen im Jobmanager gespeichert. Daher ist die Handhabung besonders einfach.

Einstellungskorrekturoption im fertigen Scan

Bei schwierigen Vorlagen, wie z.B. Glasnegativen, die einen variablen Dichteumfang aufweisen, ist es manchmal notwendig die Belichtungseinstellungen für jede Aufnahme einzeln festzulegen.

⇨ Bildqualität sofort beurteilen

⇨ Einstellungen sofort auf TIFF Masterfile anwenden

Diese Einstellung kann in der RENVIEW Scansoftware am fertigen Scan einfach nachgeholt werden, ohne den Scan wiederholen zu müssen. Ein zeitraubendes Suchen der korrekten Einstellung vor der eigentlichen Aufnahme entfällt. Darüber hinaus ist das Speichern von mehreren Versionen möglich.

Parallelstellung und Verzerrungsfreiheit

Ein einfaches optisches Tool hilft die Parallelität zwischen Aufnahmeebene und dem Original perfekt einzustellen. Die Parallelität ist besonders wichtig, da Abweichungen zu Trapezverzerrungen und ggf. Unschärfen führen.

⇨ einfach die richtige Kameraposition finden (auch bei schwierigen Aufgaben)

⇨ Qualitätskontrolle (System jederzeit überprüfbar)

Die Perfect Focus Funktion des Rencay DiRECT Kamerasystems hilft ebenfalls, die optimale Schäfenebene zu finden, falls das Original verzogen oder größere dreidimensionale Strukturen aufweist.

Ausgabeauflösung definieren und Perfect Focus Funktion

Mit dem Rencay DiRECT Kamerasystem haben Sie die Schärfe, die Vorlagengröße, die Ausgabeauflösung und die Schärfentiefe unter Kontrolle.

Mit „Perfect Focus“ können Sie die perfekte Schärfe automatisch bestimmen lassen, indem die Kamera verschiedene Schärfenebenen einstellt und analysiert. Sie können jederzeit manuell eingreifen und z.B. die Schärfenebene millimetergenau verschieben.

⇨ einfache Einstellung auch bei wechslenden Vorlagengrößen

⇨ perfekte Schärfe durch Analyse

Alle Kamerafunktionen werden einfach und übersichtlich über die RENVIEW Software gesteuert.

Reproduzierbarkeit der Workflows

Alle Workflows zur Digitalisierung sind jederzeit wiederholbar. Hierbei spielt es keine Rolle, ob standartisierte oder eigene Workflows verwendet werden. Die Ergebnisse sind gleichbleibend hervoragend und konstant.

⇨ Qualitätssicherung durch reproduzierbare Workflows

Dies spielt nicht nur bei der Buch- Digitalisierung eine Rolle. Dort soll die Qualität eines jeden Scans von der ersten bis zur letzten Seite ggf. der ganzen Bibliothek gleichbleibend sein, auch wenn das Projekt Jahre dauert.

Systemintegration und Modularität

Das Rencay DiRECT Kamerasystem ist mehr als eine hochauflösende Digitalkamera. Das Rencay DiRECT Kamerasystem verfügt über Schnittstellen, die die Automatisierung einer Stativ- oder Reprosäulenbewegung ermöglichen. So wird aus dem Rencay DiRECT Kamerasystem ein Digitalisierungssystem.

⇨ modulare und flexible Systeme

⇨ einfache Bedienung

Rencay bietet bereits komplette Digitalisierungssysteme an. Diese können aber nach Kundenwunsch verändert oder erweitert werden. Auch beim Kunden vorhandene Vorlagenhalter, wie z.B. eine Saugwand, können integriert werden. Hinzu kommen z.B. die Lichtsteuerung, die Scanauslösung mittels Fußschalter oder externem Signal.

Flash-Focus Projektor

Das FlashFocus – Rückprojektionssystem ist in den Modellen 8k³, 12k³ und 16k³ eingebaut, das 4 gerasterte Leuchtpunkte durch das Kameraobjektiv auf die Vorlage projiziert. Mit den Leuchtpunkten können Sie:

⇨ die Schärfe einstellen

⇨ den Aufnahmebereich festlegen

⇨ die Vorlage positionieren und ausrichten

FlashFocus ist besonders hilfreich, wenn Sie mit einer Fachkamera mit Rencay Scanback arbeiten.

Das Rencay DiRECT Kamerasystem macht die Einstellung mit Hilfe von Perfect Focus noch einfacher.